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Mit „Programm Burgenland 2025“ zum europäischen GreenTech Unternehmen

 

Vorstände präsentieren Details des Ausbauprogramms – Investitionen von 2 Milliarden Euro, Verdreifachung der Erneuerbaren Energieproduktion, und Halbierung der burgenländischen CO2-Emissionen bis 2025.

 

„Wenn man eine Aufgabe angeht, gibt es eine entscheidende Frage: Für wen will man das machen? Und hier haben wir eine klare Antwort gegeben: Wir wollen für unsere Kinder, für die Kinder des Burgenlands und für die Kinder Österreichs einen Beitrag leisten, damit wir im Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich sind“, betonten die beiden Vorstände der Energie Burgenland, Stephan Sharma und Reinhard Czerny am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Präsentiert wurde der Weg, wie man von der Vision aus der Energie Burgenland ein modernes, europäisches GreenTech Unternehmen zu formen, ein konkretes Projekt machen wird. In Summen werden zwei Milliarden Euro bis 2025 im Burgenland investiert. „Wir werden in den nächsten fünf Jahren so viel Erneuerbaren Strom im Burgenland wie noch nie zuvor produzieren“, so der Vorsitzende des Vorstands, Stephan Sharma.

 

Mit dem „Programm Burgenland 2025“ werde man in vier konkreten Bereichen die notwendigen Antworten für das Unternehmen und das Burgenland geben. „Damit werde das Unternehmen zu einem führenden GreenTech Unternehmen und Burgenland klimneutral“, so Sharma, der auch unterstrich, dass dieses Programm im Aufsichtsrat einstimmig beschlossen wurde. In einem großen Strategieprozess habe man die ‚Strategie Change‘ erarbeitet und vier Wachstumsbereiche definiert. Diese vier Hebel sind Erneuerbare Erzeugung, Netzausbau, Digitalisierung und Kunden. Die „Strategie Change“ habe zwei konkrete Orientierungen enthalten: ein klimaneutrales Burgenland zu schaffen und ein dauerhaft wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu bauen.

 

So werde man beim Ausbau der Erneuerbaren Erzeugung massiv investieren. „Heute produzieren wir 900 Gigawatt-Stunden pro Jahr aus Windkraft. 2025 werden wir über 3.000 Gigawatt-Stunden aus Windkraft und Photovoltaik produzieren. Wir verdreifachen die Menge an Strom aus ökologischer Produktion, den wir jährlich schaffen. Natürlich brauchen wir dafür auch die entsprechenden Netzkapazitäten, damit wir diesen Strom einerseits sicher zu unseren Kunden bringen und andererseits ins übergeordnete Netz abführen können. Wir werden also auch in den Netzausbau investieren“, erklärte Sharma. Eine äußerst wichtige Funktion werde auch die Digitalisierung einnehmen. Die Möglichkeiten, die sich in der Energiewirtschaft in den kommenden Jahren bieten – Stichwort Erneuerbare Energiegemeinschaften – werden nur durch digitale Lösungen voll genutzt werden können. In der Gesamtheit werde man den Kunden, neue, innovative Produkte anbieten. „Sauberen Strom, aus der Region zu fairen Preisen. Das ist unser Ziel und das werden wir erreichen. Wir bieten 100%-Burgenland-Produkte mit Fixpreis-Garantie und ohne Strompreiserhöhung an. Diesen Weg haben wir schon eingeschlagen und wir werden ihn in Zukunft noch viel stärker gehen.“

 

„Zusammenfassend steht das Programm Burgenland für fünf konkrete Punkte: Wir werden 2 Milliarden Euro im Burgenland investieren, neue Arbeitsplätze schaffen, 100% Burgenland-Produkte anbieten, die Gewinne verdoppeln und die Emissionen im Burgenland halbieren“, betonte Sharma.

 

Reinhard Czerny erklärte, dass die 2 Milliarden Euro Investitionen zum großen Teil in den Ausbau der Erneuerbaren Erzeugung fließen werden. „Aber auch die Investitionen in anderen Bereichen, wie in den Ausbau der Elektromobilität sind große Investitionen. Sie wirken nur in der Relation klein, aber auch dort werden wir substanzielle Schritte machen.“ Die Finanzierung erfolge über verschiedene Maßnahmen und Finanzierungsinstrumente, um hier das Risiko möglichst gering zu halten. „Wir haben eine Strategie der Fremdfinanzierung gewählt, die uns in den kommenden Jahren zu einer soliden Eigenkapitalquote führen wird und Energie Burgenland auch im Vergleich mit anderen Energieanbietern sehr stabil dastehen lässt. Wir investieren vernünftig und durchdacht.“

 

Abschließend betonten die beiden Vorstände, die sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die intensive Arbeit in den letzten Wochen bedankten, dass dieses Programm einen Gewinner kenne: „Die Gewinner sind die Burgenländerinnen und Burgenländer. Denn damit sichern und schaffen wir Arbeitsplätze, wir tragen zur Festigung des Wirtschaftsstandorts bei und wir übernehmen Verantwortung für unsere Umwelt. Das ist unser Beitrag für eine gute Zukunft für unsere Kinder.“

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