
Das Burgenland ist zu 100 % mit Strom versorgt - die Stromversorgung aller Trafostationen hat gehalten.
Das Lagebild zur Stromversorgung im Burgenland stellt sich am 22.2.2026, 16:30 Uhr wie folgt dar:
Seit Freitag 20.2.2026, 3 Uhr früh, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Burgenland Energie und Netz Burgenland intensiv gegen die Folgen der historisch starken Schneefälle gekämpft, die durch den Einsturz von Bäumen viele Stromleitungen - vor allem im südlichen Burgenland - gekappt haben und damit die Stromversorgung zeitweise von 9.900 Haushalten unterbrochen haben. Bereits am Freitag konnte um 20 Uhr eine 95%ige Stromversorgung des Burgenlands erreicht werden.
Am Samstag, 21.2.2026, 19:30 Uhr konnte die burgenländische Stromversorgung durch die Anbindung aller Trafostationen an das Stromnetz zu 100% wiederhergestellt werden. Auch über die Nacht konnte die Stromversorgung im Burgenland aufrecht gehalten werden, da es zu keinen nachstürzenden Bäumen in der Stromleitung gekommen ist.
Seit heute früh sind die Krisenteams von Netz Burgenland und Burgenland Energie wieder im Einsatz, um bestehende Leitungsschäden an einzelnen Häusern zu beheben und die Stromversorgung wieder zu ermöglichen. Es ist bereits gelungen von ursprünglich 43 Störungsfällen bei einzelnen Haushalten 38 zu beheben. Mit Stand 16:30 sind nun auch die letzten 5 Störungen behoben.
In den nächsten Tagen liegt der Fokus auf der Begehung, Nach- und Aufräumarbeiten der zum Teil provisorisch reparierten Stromleitungen.
Bilanz:
Seit 60 Stunden sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Burgenland Energie und Netz Burgenland im dauerhaften Kriseneinsatz gewesen. Vor allem die Einsatzteams vor Ort hatten mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Die Zufahrt zu den Störungsstellen war blockiert, Bäume mussten aus den gekappten Stromleitungen hinausgeschnitten und Stromleitung auf den hohen Masten repariert werden. In der Netzleitzentrale in Eisenstadt wurde der Einsatz koordiniert und die Stromschaltung durchgeführt. Um die betroffenen Menschen laufend transparent zu informieren, war auch die Kundenbetreuung und Kommunikation dauerhaft im Einsatz.
Diese Starkwetterkatastrophe mit historischen Schneemengen im Südburgenland hat massive Schäden am burgenländischen Stromnetz verursacht. Nur gemeinsam mit allen lokalen burgenländischen Einsatzkräften und durch den kompetenten Einsatz von Netz Burgenland und Burgenland Energie konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden.
„Mit Lagestand 15:00 am 22.2.2026 halten die Stromleitungen und die Stromversorgung im Burgenland ist wiedergegeben. Wir können damit den Kriseneinsatz beenden und in den 24 Stunden Normalbetrieb umsteigen“, so Stephan Sharma, CEO Burgenland Energie.
„Unser Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten Tagen wirklich alles darangesetzt haben, dass die Stromversorgung im Burgenland so schnell wie möglich wiederhergestellt werden konnte. Auch gilt unser besonderer Dank allen burgenländischen Einsatzkräften, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, sowie den betroffenen Menschen für die gemeinsame Bewältigung dieser Unwetterkatastrophe. Das Team Burgenland hat in der Krise hervorragend zusammengearbeitet. Das Unwetter hat uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Qualität unseres burgenländischen Stromnetzes auf höchstem Niveau zu halten. Es geht um die Versorgungssicherheit jedes einzelnen im Burgenland, hier dürfen wir nicht sparen und hier werden wir nicht sparen. Das burgenländische Stromnetz ist die Ader unserer sicheren Stromversorgung. Nur ein gut ausgebautes Stromnetz sichert die Stromversorgung von jedem einzelnen Menschen im Burgenland“, so Stephan Sharma.
Es handelt sich hier um den letzten Lagebericht zur Stromversorgungssituation im Burgenland.






